Mittwochmorgen, 7. Oktober.
Es regnet. Und regnet. Und regnet. So sehr, dass der Campingplatz unter Wasser steht und Sturzbäche Richtung Straße fließen.



Wir machen also Frühstück halb im Freien unter unserer Markise, halb im Auto, Mama und Papa packen das Zelt zusammen im Regen das Zelt zusammen. Dann fahren wir weiter, gehen nochmal einkaufen und fahren noch weiter. Es geht Richtung Norden weiter, weil wir uns den nördlichsten Punkt Korsikas, an dem wir waren, anschauen wollten.


Danach: wieder weiter fahren. Nicht lange und…
Rettungsmission No.2! Wir wurden von einem Motorradfahrer angehalten, der um Hilfe gebeten hat, weil einer seiner vier Mitfahrer mitsamt seiner Maschine einen Hang heruntergestürzt war. Papa und Mama sind also ausgestiegen, um zu helfen und haben die Bergungsseile und Schäkel ausgepackt. Es kam noch jemand von einem Amt, der dann auch geholfen hat. Es wurden die Seile also am Motorrad befestigt und an unserem Auto, dann zog Papa das Motorrad wieder auf die Straße hoch. Die Verkleidung der Maschine war danach hin, ein Seitenspiegel war abgebrochen und wahrscheinlich auch eine Fussraste abgebrochen, aber glücklicherweise war niemand verletzt. Alle waren nur geschockt.
Wir sind noch ein bisschen dort geblieben, um zu sehen, ob es wirklich allen gut geht. Sie haben sich herzlich bedankt, mehrmals; danach sind wir weitergefahren. Unterwegs kamen wir noch an einem Steinbruch vorbei, wenig später an einem schwarzen Strand. Der war zwar aus Kieseln, aber der Sand, der dazwischen zu sehen war, war grün! Mama hat später herausgefunden, dass die Steine, die wir dort gesammelt haben, wahrscheinlich Granate sind.
Auch an diesem Strand stand wieder ein Wachturm, genauso wie in Nonza, wo wir heute noch hingefahren sind.
Jetzt sind wir wieder auf einem Campingplatz, hinter Saint-Florent, haben schon unser Lager aufgebaut und sitzen schon wieder im Regen. Dieses Mal aber mit Gewitter. Mal abwarten, wie sich das noch entwickelt. Hier kommen trotzdem aber noch Fotos:





